Mickriger Stamm mit einer riesigen, knorrigen Wurzel

Niederwaldwirtschaft war seit 1750 in Rothenberg und im Finkenbachtal üblich. Vor allem Eichen wurden etwa alle 15 Jahre kurz über den Stammansatz gekappt. Dadurch trieben die Bäume dann mit vielen Ästen aus. Auf diese Art und Weise gewann man eine große Menge der gerbstoffreichen Eichenrinde, die für die Lohgerberei benötigt wurde. Auch heute sieht man noch „bizarre“ Eichen mit sehr mächtigen und knorrigen Wurzeln, die von dieser Form der Rinden- und auch Brennholzgewinnung zeugen.